Fachbegriffe F

FAA Förderanlagenabschluss

 

Fachbodenregal Regale zur losen Speicherung von Gütern oder auch zur Lagerung von Klein- und Kleinstmaterial in Kästen, Bauweise im Baukastensystem als Steck- oder Schraubregal, in ein- und mehrgeschossiger Ausführung und als Hochregal für Kommissionierläger.

 

Fachkommissionierung Kommissionierung ohne unbedingt Artikelkenntnis u haben, es wird nur ins „Fach gegriffen“.

 

Fachlast Die in einem  Regalfach aufgrund der Lagereinheiten wirkende (maximale) Last, überwiegend gleichmäßig verteilte Fachlast.

 

Fachsperrstatus Status sagt etwas darüber aus, ob in  ein Fach eingelagert werden kann oder nicht. Auf Auslagerund einer Einheit aus diesem Fach hat Sperrstatus keine Auswirkung.

 

Fahrantrieb Die Auswahl der  Antriebsart für die Fahrbewegung ist bei Flurförderzeugen abhängig von der Bauart und den Einsatzbedingungen. Für  Hochhubwagen,  Niederhubwagen und Vertikalkommissionierer sowie viele im Lager eingesetzte Staplertypen (Hochregalstapler,  Schubmaststapler) wird fast ausschließlich der batterie-elektrische Antrieb verwendet, in seltenen Fällen der Elektromotor mit Netzanschluss. Bei konventionellen Gabelstaplern dominiert der batterie-elektrische Antrieb für den Einsatz in Lager- und Produktionshallen und für den kombinierten Hallen-Hof-Einsatz, da dieses Flurförderzeuge ohne gesundheitsschädliche Abgas und starke Geräuschbelästigung arbeiten. Für den Außeneinsatz von Gabelstaplern stehen neben dem  batterie-elektrischen Antrieb  verbrennungsmotorische Antriebe zur Auswahl. Sie werden bei „rauhen“ Einsätzen bevorzugt.

 

Fahrerlaubnis Flurförderzeuge mit Fahrersitz oder Fahrerstand dürfen nach der Unfallverhütungsvorschrift VGB (§ 21) nur von mindestsens 18 Jahre alten geeigneten Personen geführt werden. Diese Personen müssen in der Führung ausgebildet sein, dem unternehme oder dessen Beauftragten ihre Fähigkeit im Fahren nachgewiesen haben und von ihm ausdrücklich mit der Führung beauftragt sein. Die Ausbildung von Fahrern für Flurförderzeuge muss durch eine theoretische oder praktische Prüfung nachgewiesen werden, die durch einen Fahrerausweis für den innerwerklichen Werksverkehr (vgl. VDI-R. 3313) dokumentiert wird. Die Ausbildung kann von dem Gerätelieferanten, der Schulungsabteilung des Anwenders, Berufsgenossenschaften oder anderen geeigneten Institutionen durchgeführt werden.

 

Fahrerlose Flurförderzeuge Flurgebundenen Fahrzeuge mit einem eigenen Fahrantrieb, die ohne Bediener (Fahrer) automatisch einem vorgegebenen Fahrkurs folgen. Die Führung der Fahrzeuge kann leitliniengebunden oder leitlinienfrei erfolgen. Leitliniengeführte Lösungsversionen sind die mechanische Führung, optische Reflexionsverfahren und die  induktive Führung. Alle diese Varianten benötigen Bodeninstallationen. Der hierfür notwendige Aufwand führte zu den Überlegungen, welche Technologien eine leitlinienfreie Führung ermöglicht.

 

Fahrersitz-Gerät Flurförderzeuge mit einem Fahrersitz. Die Anordnung des Sitzes kann als Frontsitz oder als Seitsitz (Quersitz) vorgenommen werden. Im Vergleich zu  Fahrerstand-Geräten ist die physische Belastung des Fahrers geringer.

 

Fahrerstand-Gerät Flurförderzeuge, die ganz oder überwiegend von einer Standplattforma aus bedient werden. Ausschließliches Stehen des Fahrers führt jedoch zu einer erhöhten physischen Belastung. Vorteilhaft ist die Möglichkeit, ein schnelles Auf- und Absteigen bei wechselnden Tätigkeiten (z. B. Transportarbeit – Kommissionierarbeit).

 

Fahrkurssteuerung Blockstreckensteuerung

 

Fahrkurstableau Modellhafte Wiedergabe des Fahrkurses einer Transportanlage, gibt Auskunft über den Statuts Fahrzeugen, Blockstrecken und Übergabestationen und zeigt die Verfügbarkeit von Fahrzeugen auf. Damit dient das Fahrkurstableau der Disposition und Kontrolle von Transportabläufen.

 

FAST Förderanlagensteuerung

 

Fassklammer Anbaugerät zum Aufnehmen von senkrecht stehenden Fässern. Sind darüber hinaus Zusatzfunktionen wie das seitliche Kippen oder das Kippen nach vorne zum Entleeren, das Drehen und liegende Absetzen von Fässern etc. notwendig, sind Fassklammern mit Drehsatz einzusetzen.

 

FBL Fachbodenlager

 

Feinpositionierung Positionieren unter Einhaltung einer engen Toleranz. Die Phase der Feinpositionierung wird in der Regel mit reduzierter Geschwindigkeit vorgenommen. So wird die Schlussphase der Positionierung eines fahrerlosen Flurförderzeuges an der Übergabestation als Feinpositionierung bezeichnet.

 

Feldlast Summe der Fachlasten zwischen zwei senkrechten Regalrahmen.

 

FEM Fédération Europeenne de la Manutention: Europäische Vereinigung der Fördertechnik, 1953 gegründet, Für die Bundesrepublik Deutschland ist es die Fachgemeinschaft Fördertechnik des VDMA (Verband Deutscher Maschinenbau und Anlagenbau e.V.). Die FEM hat die Aufgabe, die Koordination und Erarbeitung von Sicherheits- und Normempfehlungen durchzuführen.

 

FEM-Test Für den Bereich der Flurförderzeuge hat die  FEM Empfehlungen für den Ablauf von Standsicherheitsversuchen erarbeitet, die häufig auch als FEM-Test bezeichnet werden.

 

Fertigwarenlager  Distributionslager

 

Feste Lagerplatzordnung Feste Zuordnung von Lagerplatz und Artikel. Der Vorteil ist die  Lagerplatzverwaltung. Nachteilig ist eine geringere Nutzung der Stellplatzkapazität zur  chaotischen Lagerplatzordnung.

 

Festplatzprinzip Jeder Artikel hat in einem Lagerort fest zugeordnete Lagerplätze, deren Anzahl auf den Maximalbestand ausgelegt sind.

 

Fifo  First-in / first-out

 

First-in / first-out Prinzip, nach dem die Güter, die zuerst eingelagert werden, auch zwangsläufig zuerst ausgelagert werden. Durchlaufregale erfüllen dieses Lagerprinzip zwangläufig. Bei anderen Lagertechniken sind organisatorische Voraussetzungen notwendig, um das first-in / first-out-Prinzip zu realisieren.

 

FFS Flexibles Fertigungssystem

 

FFZ Flurförderzeug

 

Flächennutzungsgrad Verhältnis von  Lager-Nettofläche zu  Lager-Bruttofläche.

 

Flachlager Lager in Gebäuden mit einer lichten Höhe bis zu ca. 6 m. Sie werden für die  Bodenlagerung und  Regallagerung genutzt.

 

Flachpalette Ladehilfsmittel, mit deren Hilfe begrenzte Mengen fester und verpackter Güter zu  Ladeeinheiten zusammengefasst werden, die mit Staplern oder anderen mechanischen Einrichtungen ein – und saugelagert, transportiert und gestapelt werden Die Unterfahrhöhe beträgt in der Regel 100 mm. Es wird unterschieden bezüglich der Einfahrmöglichkeit für die Gabeln zwischen  Vierweg-Paletten und  Zweiweg-Paletten.

 

Flurfördermittel Gleislose und gleisgebundene Transport- und Stapelgeräte für den bodengebundenen, unstetigen Horizontal- und Vertikaltransport. Eine Gruppe der Flurfördermittel sind die  Flurförderzeuge.

 

Flurförderzeuge Bodengebundene und nicht auf Schienen fahrtende Fördermittel, die dem innerwerklichen und innerbetrieblichen Transport (horizontal und vertikal) von Lasten – oder beim Vorhandensein entsprechender Einrichtungen – von Personen dienen.

 

Fortbewegung Grundfunktion des Kommissioniervorganges bei der statischen Bereitstellung (Mann zur Ware), schließt alle Tätigkeiten ein, die erforderlich sind, um den Weg des Kommissionierers von der Auftragsannahme zu den Entnahmeplätzen bis zur Abgabe der gesammelten Ware zurückzulegen  eindimensionales Fortbewegen, mehrdimensionales Fortbewegen.

 

Freie Lagerplatzwahl  chaotische Lagerplatzordnung

 

Freihub Hubhöhe, bis zu der sich das Lastaufnahmemitteln nach oben bewegen kann, ohne dass sich die Bauhöhe des Hubgerüstes verändert. Das Lastaufnahmemittel wird angehoben, obgleich die inneren, beweglichen Mastschüsse nicht gehoben werden. Man unterscheidet den  Normalfreihub und den  Sonderfreihub.

 

Freiplatzprinzip Im Gegensatz zum Festplatzprinzip kann eine Artikel-Lagereinheit auf jedem freien Lagerplatz abgestellt werden. Mit dem Freiplatzprinzip kann im Vergleich zum Festplatzprinzip die vorzuhaltende Lagerkapazität reduziert werden und ist heute bei Vorratsläge…

 

Freiprogrammierte Steuerung  Speicherprogrammierte Steuerung

 

Freisicht-Hubgerüst Hubgerüst, bei dem sichtbehindernde Bauteile wie Hydraulikschläuche, Ketten etc. aus dem Sichtbereich des Bedieners in andere Fahrzeugbereiche verlagert wurden.

 

Freitagendes Flurförderzeug Stapler, bei dem die Last außerhalb der Radbasis aufgenommen, befördert und gehoben wird. Freitragende Stapler erfordern ein entsprechendes  Gegengewicht.

 

Frequenzgenerator Komponente der Bodenanlage induktiv geführter FTS-Fahrzeug. Er speist den im Boden verlegten leitdraht mit hochfrequentem Wechselstrom. Das sich dadurch aufbauende konzentrische, elektronmagnetische Wechselfeld dient der automatischen Fahrzeugführung.

 

FSA Feuerschutzabschluss (wurde durch FAA ersetzt)

 

FT Fördertechnik

 

FTF Fahrerloses Transportfahrzeug

 

FTS Fahrerloses Transportsystem

 

FTS-Anlage Rechnergesteuerte automatisierte Materialflusssysteme mit  fahrerlosen Flurförderzeugen als operative Elemente.

 

Führungsschienen Mechanische Zwangsführung von Flurförderzeugen in Regalgängen. Die Schienen sind bodeneben angeordnet. Die seitlichen Führungsrollen stellen die Zwangsführung zwischen Flurförderzeug und Schien dar. Nachteilig sind eine relativ hohe Beanspruchung von Fahrzeug und Transportgut sowie eine erschwerte Reinigungsmöglichkeit der Gänge.

 

Fullfillment Bewerkstelligung des physischen Nachschubs.

 

Füllgrad Die im täglichen Ablauf erreichbare max. Lagerbefüllung, bei der jedoch die täglichen Lagerzu- und abgänge noch abgewickelt werden können. Bei Einplatz-Lagersystemen (konventionelles HRL) etwas 95 %, bei Kanallagersystemen meist um 85 %.

 

Funkentstörung Beseitigung von Störungen, die durch elektrischen Maschinen und Apparate hervorgerufen und durch geeignete technische Maßnahmen beseitigt werden.

Kontakt

Redemann Lagertechnik
Opladener Str. 72B
D-40764 Langenfeld

Tel.: +49 (0) 21 73 / 204 47 13
Fax: +49 (0) 21 73 / 204 47 14

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