Fachbegriffe P

Packmittel Material zum Umhüllen und Zusammenhalten des Packgutes für Versand-, Lager- und Verkaufszwecke (s. auch DIN 55405).

 

Packstück Eine Versandeinheit kann in mehrere Packstücke unterteilt sein. Wichtig ist, dass eine Identifizierung und zahlenmäßige Zusammenfassung aller Packstücke für einen Versandauftrag möglich ist. (s. auch Kolli)

 

Pakum Paketumschlaganlage

 

Paletten Flach- oder Boxpaletten, mit derem Hilfe begrenzte Mengen fester und verpackter Güter zu Ladeeinheiten zusammengefasst werden.  → Poolpaletten → Gitterboxpalette.

 

Paletten-Pool / EUR-Flachpalette Bahnpool: Pool-Paletten mit Grundmaß 800x1200 mm werden von 18 europäischen Eisenbahnen zu einheitlichen Bedingungen mit den Tauschpartnern unter Eigentumsübergang ausgetauscht.

 

Palettenregale Regalkonstruktionen, die speziell für die Aufnahme von Paletten geschaffen wurden. Sie bestehen aus Regalständern (Regalsenkrechten) und Regalauflagen (Regalwaagerechten). Sie dienen zu r Aufnahme von Anbruchpaletten (→ Sammelzonen), Reservepaletten (→ Reservezonen), etc. Ausführungsvarianten sind u. a. → Mehrplatzregale → Einplatzregale → Durchfahrregale → Durchlaufregale → Einfahrregale → verfahrbare Regale.

 

Paletten-Überstand Beladene Palette, deren Ladung über das Grundmaß der Palette (i. d. R. 1.200x800 mm) hinausragt.

 

Palettierer Dient zur automatischen Beladung von einheitlichen Packstücken auf Paletten nach vorgegebenem Packmuster oder Packschema, wobei möglichst ein Ladungsverbund – aus Stabilitätsgründen-erreicht werden soll.

 

Panzerplatten-Technik Aufbauform von Batterien. Sie wird vorwiegend im Bleisystem realisiert und bewährt sich unter schwierigen Einsatzbedingungen. Die Lebenddauer dieser Batterien umfasst auch unter harten Bedingungen mehr als 1500 Lade- / Entladezyklen.

 

Paralleles Kommissionieren Gleichzeitiges Kommissionieren von Teilaufträgen. Die Teilaufträge werden entweder aus einem Gesamtauftrag (→ auftragsorientierte Ablauforganisation) oder aus mehreren Aufträgen (→ artikelorientierte Ablauforganisation) generiert, so dass nach Zusammenführen der Teilaufträge der Gesamtauftrag kommissioniert ist bzw. die Aufträge kommissioniert sind.

 

Paternoster-Lager Fachjargon für Vertikal-Umlauflager (meist für Behälter)

 

Paternosterregal s. Umlaufregal

 

PE Paletteneinheit

 

Permanente Inventur Während des laufenden Geschäftsjahres werden ständig Artikel eines Sortiments (Artikelgesamtheit) mengenmäßig erfasst („inventiert“). Dieses Verfahren wird gewählt, wenn eine Stichtagsinventur aus technisch-organisatorischen Gründen nicht möglich ist.

 

Personal-Computer s. Arbeitsplatzrechner

 

Personenschutzanlage (PSA) ► In Schmalgang-Lagern gesetzlich vorgeschriebene Sicherheitsanlage, die den Betrieb der Lagergeräte unterbrechen, wenn Personen in deren Gefahrenbereich geraten. Man unterscheidet im Wesentlichen mobile, auf dem Fahrzeug installierte, und stationäre PSA.

 

Pflichtenheft Im Pflichtenheft werden die Anwendervorgaben detailliert und die Realisierungsanforderungen beschrieben. Das Pflichtenheft enthält das Lastenheft (s. VDI / VDE 3694, s. Lastenheft).

 

Pick & Pack-System Kommissionierung von Aufträgen, bei denen die einzelnen Positionen direkt in einen Versandkarton oder ein Versandbehältnis kommissioniert werden.

 

Pickanzeige Elektronische Anzeige für die beleglose Kommissionierung. Dem Kommissionierer wird vorgegeben, von welchem Artikel er wieviel Positionen zu kommissionieren hat. Die Pickanzeige ist i. d. R. unmittelbar über oder unter den Entnahmeplatz angeordnet.

 

Pick-Car Ganggebundenes Fahrzeug, mit dem der mitfahrende Kommissionierer mehrere Komm.-Ebenen erreicht und die Entnahmeeinheiten auf einen Bandförderer abgibt.

 

Positionierung, digital – absolut Die Zielposition eines Fördermittels oder einer Transporteinheit wird durch eine eindeutige Adresse festgelegt. Die Positionierung erfolgt auf der Grundlage eindeutiger, digitaler Signale; die Adresse kann beispielsweise durch ein festes Anordnungsschema von Permanentmagneten gebildet werden.

 

Positionierung, digital – inkremental Die Positionierung basiert auf dem Abzählen von Weginkrementen. Als Zählindex können u. a. Reflektormarken und Bodenmagnete eingesetzt werden.

 

Poolpalette Genormtes Ladehilfsmittel. Sie ist in ihren Abmessungen genormt und entspricht gewissen Qualitätsbedingungen. „Euro“-Poolpaletten können ausgetauscht werden. Sie haben die Abmessungen 800 x 1200 mm, an der Schmalseite die Einfahrbreite von 600 mm, an der Breitseite 900 mm. Mit freitragenden Staplern können sie von allen vier Seiten aufgenommen werden (Vierweg-Palette), mit radunterstützten Staplern nur von der Schmalseite her (→ Längsaufnahme).

 

Prämiensystem s. Leistungsentlohnung

 

Produktionslager Sammelbegriff für Lager, die der Produktion zuzuordnen sind. Sie dienen der Ver- und der Entsorgung der Produktion bei Produktionszwischenstufen. In diesem Sinne übernimmt das Produktionslager Pufferaufgaben. Beispiele für Produktionslager sind Betriebsmittellager, Halbfertigwarenlager, Zwischenlager.

 

Produktionslogistik Teil der Unternehmenslogistik, umfasst den operativen Material- und Warenfluss mit dem begleitenden Informationsfluss und den dazugehörenden dispositiven und  administrativen Funktionen, die für die Erfüllung der Produktionsaufgaben erforderlich sind. Ziel der Produktionslogistik ist die Bereitstellung der richtigen Materialien und Waren in der richtigen Menge zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu minimalen Kosten.

 

Profilkontrolle Prüft Lage, Form, Gestalt, Gewicht etc. von Objekten, z. B. von beladenen Paletten. Die Profilkontrolle wird auch als → Konturenkontrolle bezeichnet. Im Materialfluss hat sie die Aufgabe, z. B. Paletten auf ihre Automatisierungsfähigkeit hin zu überprüfen. Die Profilkontrolle ist ein fester Bestandteil von jedem automatisierten Lagersystem → Kontrolle der Lagerfähigkeit.

 

Programmiersprache Künstliche Sprache zum Formulieren von Programmen. Unterschieden werden maschinen- und problemorientierte Sprachen. Maschinenorientierte Sprachen sind u. a. alle symbolischen Programmiersprachen (Assemblersprache). Problemorientierte Sprachen sind für die Formulierung von u. a. technisch-mathematischen Anwendungen geeignet. Die Simulation des Materialflusses ist ein Anwendungsbeispiel für den Einsatz von problemorientierten Sprachen.

 

Protokollform Übertragungsprotokolle können verschiedene Standards genügen. Beispiele hierzu sind MAP und TOP. Die Vereinheitlichung von Protokollformen wird angestrebt, um in inhomogenen Netzwerken einen durchgängigen Datentransfer zu ermöglichen.

 

Prozessführung Durchführung der Steuerungs- und Regelungsaufgaben bi technischen, physikalischen und chemischen Prozessen. Sie kann u. a. von einem Prozessrechner realisiert werden.

 

Prozesskontrolle Erfasst den Ist-Zustand des Materialflusses und führt einen Vergleich von Ist- und Sollzustand durch. Sie ist somit Bestandteil der Prozessführung des Materialflusses. 

Kontakt

Redemann Lagertechnik
Opladener Str. 72B
D-40764 Langenfeld

Tel.: +49 (0) 21 73 / 204 47 13
Fax: +49 (0) 21 73 / 204 47 14

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